Pinus Sylvestris
Die Pinus Sylvestris, auch Waldkiefer genannt, ist eine starke Nadelholzart, die draußen in den Boden wächst. Mit dem richtigen Standort und etwas Grundpflege wächst sie jahrelang mit und bildet ein schönes Element in deinem Garten.
Standort
Die Waldkiefer liebt einen sonnigen Platz mit viel Licht. Stelle sie an einen Ort, wo sie mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung bekommt. Sie wächst auch im Halbschatten, aber im Schatten wird sie dünn und geht zurück.
Dieser Baum ist anspruchslos bei der Bodenqualität. Er wächst sowohl in nährstoffreicher als auch in ärmerer Erde und verträgt Sand gut. Sorge aber für gute Drainage: Er mag keine nassen Füße.
Bewässerung
Hältst du den Baum im Topf, gießt du ihn, wenn die oberste Schicht der mediterrane Pflanzerde trocken ist. In der Wachstumszeit (Frühling und Sommer) kann dies alle paar Tage nötig sein. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer durch die Drainagelöcher aus dem Topf abfließen kann.
Steht er erst einmal im Garten, musst du ihm nur während trockener Perioden extra Wasser geben. Ein Baum in der Erde findet sich meist selbst genug Wasser über seine Wurzeln. Im Winter gießt du nur so viel, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.
Düngung
Die Waldkiefer ist anspruchslos in puncto Ernährung. In nährstoffreicher Gartenerde wächst sie prima ohne zusätzliche Düngung. Sieht sie etwas dürftig aus, gibst du im Frühjahr einmal eine langsam wirkende Baumdüngung.
Im Topf wächst sie etwas schwächer, deshalb kannst du im April oder Mai eine mäßige Gabe geben. Mehr ist nicht nötig. Übermäßige Düngung hilft sogar nicht: der Baum wächst robuster und gesünder, wenn man ihn nicht verwöhnt.
Schneiden
Die Waldkiefer benötigt wenig Schnitt. In ihrem natürlichen Wuchsmuster wächst sie wunderbar auf. Im frühen Frühjahr kannst du tote oder beschädigte Äste entfernen.
Wenn du sie etwas kompakter halten möchtest, knipse du die jungen Triebe im Mai oder Juni mit den Fingern ein. Vermeide tiefe Schnitte: Diese heilen schlecht. Der Baum gedeiht besser, wenn du vorsichtig und regelmäßig kleinere Eingriffe vornimmst.
Winterschutz und Überwinterung
Die Waldkiefer ist sehr frostbeständig und verträgt nordeuropäische Winter ohne Probleme. Sie benötigt keinen Schutz. Steht sie in einem Topf, stellst du ihn erst im Frühling nach draußen, wenn die Nachtfröste vorbei sind.
Sorge im Winter für gute Drainage im Topf, damit Regenwasser nicht staut. Der Baum verträgt Kälte problemlos, aber keine nasse Erde.
Gelbe Blätter und Blattabwurf
Kiefern mit Nadeln verlieren jedes Jahr einen Teil ihrer alten Nadeln: Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Besonders im Herbst siehst du gelbe Nadeln fallen.nnWerden ganze Äste plötzlich braun oder gelb, kann das an Staunässe oder Pilzbefall liegen. Sorge dann für bessere Drainage und schau dir die Wurzeln an. Sind die Drainagelöcher verstopft, mache sie frei.
Umtopfen oder ins Freiland
Du kannst die Seekiefer Jahre lang in einem Topf wachsen lassen, aber langfristig gedeiht sie besser im freien Boden. Dort hat sie mehr Platz, ein stärkeres Wurzelsystem und mehr Halt.
Stell sie im Garten an einen Platz, wo sie nicht zu viel Wind abbekommt. Für einen Topf wählst du einen geräumigen Blumentopf mit Drainagelöchern, mindestens dreißig Zentimeter Durchmesser. Wächst sie gut, verpflanzt du sie nach zwei bis drei Jahren in einen etwas größeren Topf.
Krankheiten und Schädlinge
Kiefern sind eigentlich sehr gesund und werden selten von Krankheiten oder Schädlingen heimgesucht. Manchmal treten Pilze bei zu viel Feuchtigkeit auf, oder Spinnmilben bei Innenzucht. Beide bekämpfst du durch bessere Bedingungen: mehr Luft, bessere Drainage, höhere Luftfeuchtigkeit.nnSorge gut für den Baum, dann löst sich das Problem von selbst. Chemische Bekämpfung ist fast nie nötig.
Blüte und Früchte
Die Schwarzkiefer blüht im Frühjahr mit kleinen Blüten, die man leicht übersehen kann. Nach der Blüte bilden sich Zapfen, in denen die Samen sitzen. Diese Zapfen sind nicht essbar.
Ein junger Baum aus der Baumschule blüht erst, wenn er einige Jahre alt ist, rechne also nicht sofort mit Samenbildung.