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PflegeSonstige Bäume & PflanzenToskanischer Jasmin

Toskanischer Jasmin

Toskanischer Jasmin ist eine rankende Kletterpflanze mit duftenden weißen Blüten, die im Sommer erscheinen. Er wächst gerne an einer Mauer oder über einer Pergola, fühlt sich auf einem sonnigen Platz am wohlsten und ist in der Pflege recht unkompliziert.

Standort

Toskanischer Jasmin liebt Sonne und Wärme. Stell ihn an einen Platz, wo er mindestens sechs Stunden pro Tag direktes Sonnenlicht bekommt. Er wächst gegen eine Mauer oder Pergola, wo er sich festklammernd ausbreiten kann.

Auch ohne volle Sonne wächst er noch ordentlich, aber die Blüte fällt spärlicher aus. Schütze ihn vor starkem Nordwind, besonders in seinem ersten Jahr. In einem Nordeuropäischen Klima ist ein geschützter Platz gegen eine Südmauer ideal.

Bewässerung

Geben Sie regelmäßig Wasser, besonders in der Wachstumszeit von März bis Oktober. Sorgen Sie dafür, dass die Erde feuchter bleibt, aber nicht ständig nass. Fühlen Sie mit dem Finger in die Erde: Ist die Oberfläche trocken, kann die Pflanze Wasser gebrauchen.

Sorgen Sie dafür, dass überschüssiges Wasser immer über die Drainagelöcher aus dem Topf ablaufen kann. Im Winter geben Sie nur so viel Wasser, dass die Erde nicht völlig austrocknet. Regelmäßiges Besprühen mit Wasser hilft, besonders in trockener Luft drinnen.

Düngung

Geben Sie von April bis September alle zwei Wochen Nährstoffe, zum Beispiel ein Langzeitdünger, das Sie nach Packungsanweisung ins Gießwasser mischen. Stellen Sie dies im Herbst und Winter ein.

Verwenden Sie einen Dünger für blühende Pflanzen, damit er mehr Blüten setzt statt nur Blätter. Ein Überschuss an Nährstoffen führt zu viel Laub und weniger Blüten.

Schneiden

Schneide nach der Blüte, also etwa im September, vorsichtig die langen Triebe zurück. Das hilft ihm, kompakter und voller zu wachsen. Du kannst das ganze Jahr über vorsichtig austreibende Äste einkürzen, damit er seine Form behält.

Entferne jeden Frühling abgestorbene oder beschädigte Äste. Sein starkes Wachstum bedeutet, dass er regelmäßig etwas Pflege braucht, wenn du ihn klein halten möchtest.

Winterschutz und Überwinterung

Der Toskanische Jasmin ist nicht winterhart und verträgt nur leichte Fröste bis etwa -5. In Nordeuropa muss er nach drinnen oder gründlich geschützt werden, wenn Frost droht.

Stelle die Pflanze nach draußen, wenn die Nachtfröste vorbei sind. In sehr strengen Wintern deckst du sie mit einem gut isolierenden Tuch ab oder drückst sie gegen eine Mauer. Halte sie im Winter trocken und kühl, idealerweise um 10 Grad Celsius.

Gelbe Blätter und Blattabwurf

Gelbe Blätter deuten meist auf Staunässe oder schlechte Drainage hin. Kontrolliere, ob die Drainagelöcher offen sind und ob du nicht zu viel gießt. Lass die Erde zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen.

Zugige Verhältnisse und plötzliche Temperaturschwankungen verursachen auch Blattfall. Stell ihn nicht direkt neben eine Heizung und schütze ihn vor starken Zugluftströmungen. Im Winter verliert er manchmal einige Blätter, das ist normal und kein großes Problem.

Umtopfen oder ins Freiland

Du kannst Toskanischen Jasmin in einem geräumigen Blumentopf halten oder ihn in den Boden gegen eine Mauer pflanzen. Im Topf wächst er etwas kompakter, und du kannst ihn leichter vor Frost schützen.

Topfe ihn jeden Frühling eine Größe größer um, bis zu einem Topf mit etwa 40 Zentimetern Durchmesser, in dem er Jahre lang stehen kann. Verwende nährstoffreiche, gut durchlässige mediterrane Pflanzerde. Im Boden braucht er einen Platz mit gut durchlässiger Erde. Mische etwas Kompost darunter.

Krankheiten und Schädlinge

Toskanischer Jasmin wird selten ernsthaft krank. Manchmal bekommt er bei trockener Innenluft Spinnmilben. Sprühe ihn dann regelmäßig mit Wasser. Läuse können vorkommen, sind aber meist kein großes Problem.

Größere Rückschläge sind selten. Das Beste, was du tun kannst, ist, ihn mit gutem Licht, Wasser und Nährstoffversorgung gesund und kräftig zu halten. Eine gesunde Pflanze verträgt kleine Schädlinge viel besser.

Blüte und Früchte

Toskanischer Jasmin blüht von Mai bis September mit kleinen, weißen, stark duftenden Blüten. Dieser Duft ist der Charme dieser Pflanze, besonders abends.

Nach der Blüte bilden sich manchmal kleine Hülsenfrüchte, aber die sind nicht besonders auffällig. Die Blüten sind das Ziel. Mehr Sonne, Wärme und regelmäßige Düngung bringen mehr Blüten.